ProMinent Deutschland-Geschäftsführer Moritz Buck zieht BilanzProMinent zieht eine positive Bilanz seines Auftritts auf der IFAT 2026 in München. An zwei Ständen in den Hallen A3 und C1 zeigte das Unternehmen neue Lösungen für Dosierung, Messung und digitale Prozessführung in konkreten Kundenapplikationen. Im Nachgang ordnet Moritz Buck, Geschäftsführer der ProMinent Deutschland GmbH, die zentralen Themen der Messe ein.
Vom Einzelprodukt zum System Erstmals zeigte ProMinent in München den neuen optischen Trübungssensor DULCOEYE LT: werkskalibriert, sofort einsatzbereit, mit Selbstreinigung und automatischer Luftblasenerkennung. Der Sensor funktioniert nicht nur als Einzelkomponente, sondern spielt direkt mit dem ebenfalls neuen Regler DULCOMETER diaLog C zusammen. Am Stand war beides als Teil typischer Kundenapplikationen aus der Trink- und Abwasseraufbereitung zu sehen.
Welche Rolle das Ineinandergreifen der verschiedenen Komponenten für den Messeauftritt spielte, beschreibt Moritz Buck so:
„Das übergeordnete Thema unserer beiden Messestände in diesem Jahr war, wie die einzelnen Bausteine als Gesamtsystem funktionieren. Wir haben gezeigt, wie Dosierung, Mess-, Regel- und Sensortechnik sowie digitales Monitoring zusammenwirken. Für die Trinkwasseraufbereitung genauso wie für die vierte Reinigungsstufe. Nicht als Einzelprodukte, sondern als System."
Steigende Anforderungen an Trinkwasser und Abwasser Mikroschadstoffe und vierte Reinigungsstufe auf der Abwasserseite, gleichzeitig steigende Anforderungen an die Trinkwasserqualität: Beide Bereiche zogen sich als wiederkehrende Themen durch die Gespräche mit Interessierten am Stand. Wie sich die aktuelle Lage darstellt, ordnet Moritz Buck so ein:
„Der Druck nimmt deutlich zu: Die Aufbereitung wird technisch anspruchsvoller, die Kosten steigen und auch der Nachweis eines regelkonformen Betriebs wird aufwendiger. Eine Einheitslösung gibt es dabei nicht. Entscheidend ist vor allem die Art der Mikroschadstoffe und der jeweils erforderliche Behandlungsmechanismus.
Wenn Mikroschadstoffe oxidativ behandelt werden können, sind unsere modularen Ozongeneratoren die erste Wahl. Sie erzeugen punktgenau nur die Ozonmenge, die der Prozess tatsächlich benötigt, auch bei wechselnden Lastzonen und dynamischen Zulaufbedingungen.
Wenn Mikroschadstoffe hingegen adsorptiv entfernt werden müssen, bieten unsere gravimetrischen Dosiersysteme für Pulveraktivkohle die passende Technologie. Wir können beide Verfahren liefern und begleiten Betreiber von der Auslegung über die Integration bis in den laufenden Betrieb.”
Digitalisierung mit konkretem Praxisnutzen Ein weiteres Schwerpunktthema am Stand war die Digitalisierung in der Wasseraufbereitung. Die Plattform DULCONNEX verbindet Dosierpumpen, Sensorik sowie Mess- und Regeltechnik und macht Messdaten und Betriebszustände zentral verfügbar. Wo der konkrete Mehrwert für Betreiber liegt, fasst Moritz Buck so zusammen:
„Im Betrieb kommt es vor allem auf folgende Dinge an: Früherkennung, weil Abweichungen schneller sichtbar werden. Compliance, weil Messwerte automatisch protokolliert sind. Und ganz pragmatisch Zeit und Sicherheit im Servicebetrieb. Das Entscheidende ist: DULCONNEX lässt sich in bestehende Systeme integrieren, man muss nicht bei null anfangen.”
Weitere Informationen zu den auf der IFAT 2026 vorgestellten Lösungen finden Interessierte unter IFAT.
Über ProMinent GmbH Die ProMinent Unternehmensgruppe ist Hersteller von Komponenten und Systemen für die Dosiertechnik sowie zuverlässiger Lösungspartner für die Wasseraufbereitung und digitales Fluidmanagement. Hauptsitz der Unternehmensgruppe ist Heidelberg. Mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 50 eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie 12 Produktionsstätten arbeiten täglich daran, ProMinent Kunden individuelle Lösungen und den gewohnt kompetenten Service anzubieten.
Weitere Informationen: www.prominent.com
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Eindruck vom ProMinent Messestand (Bild: ProMinent)
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Sensoren und Regler (Bild: ProMinent)
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Sensorvielfalt (Bild: ProMinent)
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