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Am 5. Mai 2026 verlieh das Fraunhofer IPA auf der Surface Technology Germany in Stuttgart den Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis »Die Oberfläche 2026« – zum 10. Mal.
Die Jury würdigte Lösungen, die chemische Reinigungsprozesse ersetzen, Rezyklate in die Galvanik bringen und Gold in der Leistungselektronik überflüssig machen.
Oberflächentechnik ist weit mehr als die sichtbare Außenhaut eines Produkts. Beschichtungen und Oberflächenbehandlungen erfüllen gleichzeitig Schutzfunktionen gegen Korrosion und Verschleiß, technische Funktionen wie elektrische Leitfähigkeit und Reibungsminimierung sowie ästhetische und hygienische Anforderungen. Typische Verfahren reichen von Schleifen, Polieren und Strahlen über Lackieren, Galvanisieren und Beschichten bis hin zu Härten, Nitrieren und Oxidieren. Die drei ausgezeichneten Innovationen des Stuttgarter Oberflächentechnik-Preises 2026 zeigen exemplarisch, wie weit die Branche diese Disziplinen weiterentwickelt hat.
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Surface Technology Germany 2026 - Drei Themenschwerpunkte, fünf Fachvorträge und eine Jubiläumspreisverleihung
Wie Galvanikprozesse durch Digitalisierung stabiler, effizienter und nachhaltiger werden, steht im Fokus des Fraunhofer IPA auf dem WOTech-Gemeinschaftsstand in Halle 1, Stand H18 auf der Messe Stuttgart.
Vom 5. bis 7. Mai 2026 trifft sich die Oberflächenbranche in Stuttgart. Unter dem Motto »Schicht happens« macht das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA deutlich: Sinnvoll digitalisiert und vernetzt werden industrielle Galvanikprozesse stabiler, effizienter und nachhaltiger. Mit Datenanalysen, intelligenten Messsystemen und durchgängigen Prozessketten entwickelt das Institut galvanotechnische Verfahren und unterstützt beschichtende Betriebe als Partner bei der digitalen Transformation.
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Ein Forschungsverbund aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und dem Spezialelektrolyt-Hersteller IoLiTec unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelt eine weltweit neuartige Technologie zur elektrochemischen Abscheidung von reinen Wolframschichten.
Das bis Ende 2028 laufende Projekt zielt darauf ab, die Innenwände künftiger Fusionsreaktoren – die sogenannte erste Wand – mit Wolframschichten zu schützen. Wolfram ist aufgrund seiner Hitzebeständigkeit und Robustheit das Material der Wahl für plasmaexponierte Oberflächen, die Belastungen von bis zu 10 Megawatt pro Quadratmeter standhalten müssen. Als sogenanntes Refraktärmetall mit einem Schmelzpunkt über 3000 Grad Celsius widersteht Wolfram selbst extremen thermischen Belastungen. Doch das Material ist selten: Mit nur einem Millionstel der Erdkruste gilt es als Konfliktrohstoff und ist mechanisch äußerst schwer zu verarbeiten. Ganze Bauteile aus Wolfram zu fertigen ist daher weder wirtschaftlich noch praktikabel. Die Lösung: Eine dünne Wolframschicht auf einem einfacher handhabbaren Trägermaterial.
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Reinigungs- und Trocknungsqualität sowie Ressourcenverbrauch und Kosten automatisch im GriffEine stabil hohe Prozessqualität sowie Einsparungen bei Energie, Ressourcen und Betriebskosten – Forderungen, denen wasserbasierte Reinigungsprozesse heute gerecht werden müssen. Um diese Ansprüche sicher und effizient umzusetzen, hat Ecoclean das innovative Lab-on-a-Chip-System entwickelt. Es hält die Qualität der Reinigungs- und Spülbäder durch automatisierte Analysen auf Basis verschiedener Messverfahren auf einem optimalen Level. Die neue Smart-Drying-Technologie ermöglicht die KI-gestützte, intelligente Steuerung und Optimierung von Trocknungsprozessen mit Warmluft und Vakuum.
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Eine vorab am Computer simulierte Vorbehandlung, ein von Künstlicher Intelligenz überwachter Lackierprozess und eine wasserbasierte Zinkgrundierung:Unter dem Motto »Finishing for Compliments« gibt das Fraunhofer IPA Mitte April auf der PaintExpo Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte: Halle 1, Stand 1322.
»Finishing for Compliments – mit Forschung und Know-how zu echten Komplimenten« – unter dieses Motto stellen die Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ihren Messeauftritt auf der diesjährigen PaintExpo. Von 14. bis 17. April geben sie Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, die beschichtenden Unternehmen zu nachhaltigeren sowie smarten, KI-gestützten Lackierprozessen verhelfen – und damit vielleicht sogar zu Komplimenten seitens ihrer Kundschaft.
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Innovative Lösungen für die industrielle Teilereinigung gesuchtDie Bewerbungsphase für den 5. FiT2clean Award des Fachverbands industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) hat begonnen. Hersteller, Anbieter und Anwender aus allen Segmenten der industriellen Reinigungstechnik sind aufgerufen, sich mit zukunftsweisenden Lösungen zu aktuellen Herausforderungen in der Bauteilreinigung zu bewerben. Einreichungsschluss ist der 24. Mai 2026. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreises findet im Rahmen der 34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“ am 25. Juni 2026 in Esslingen statt.
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Die Neuregelung der Strompreiskompensation und der geplante Industriestrompreis bedeuten massive Entlastungen für Unternehmen. Doch sie müssen nachweisen, dass der Großteil der Beihilfe in die Dekarbonisierung fließt.
Das Fraunhofer IPA unterstützt mit einer Energiesystemplanung, die das geforderte Transformationskonzept liefert und die Kosten optimiert.
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Um sich eine zukunfts- und konkurrenzfähige Position im Markt zu sichern, strukturieren zahlreiche Unternehmen ihr Produktangebot neu. Der Trend geht dabei zu anspruchsvollen Lösungen für Hightech-Branchen. Verbunden damit sind nicht nur höhere Ansprüche an die Präzision von Komponenten, sondern auch extrem strenge Vorgaben hinsichtlich der partikulären und filmischen Sauberkeit, die prozesssicher, wirtschaftlich und nachhaltig erreicht werden müssen. Dies erfordert bei der Reinigung eine veränderte Herangehensweise ebenso wie einen kritischen Blick auf die gesamte Produktionskette und das Fertigungsumfeld sowie einen erfahrenen Partner.
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Der CC110 ist eine in Entwicklung befindliche Adsorptionslösung zur Unterstützung der Schwermetallentfernung aus galvanischen Prozess- und Spülwässern.
Die Technologie adressiert industrielle Anwendungen, bei denen eine einfache Integration, ein passiver Betrieb sowie eine modulare Erweiterbarkeit von Bedeutung sind.
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Seit dem 1. Oktober hat das Fraunhofer IPA einen neuen Standort mit mehreren Demonstratoren zur KI-basierten Robotik in den »IPAI Spaces« in Heilbronn.
Das Institut ist bereits seit Jahresanfang über die Fraunhofer Heilbronn Forschungs- und Innovationszentren HNFIZ im dortigen Ökosystem für Künstliche Intelligenz (KI) vertreten und profitiert nun von den neuen Räumlichkeiten und dem Netzwerk der großen Innovationsplattform.
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