ProMinent Deutschland-Geschäftsführer Moritz Buck zieht BilanzProMinent zieht eine positive Bilanz seines Auftritts auf der IFAT 2026 in München. An zwei Ständen in den Hallen A3 und C1 zeigte das Unternehmen neue Lösungen für Dosierung, Messung und digitale Prozessführung in konkreten Kundenapplikationen. Im Nachgang ordnet Moritz Buck, Geschäftsführer der ProMinent Deutschland GmbH, die zentralen Themen der Messe ein.
|


Isolationsbeschichtungen für Batteriesysteme und stationäre SpeicherMarkgröningen, 12. Mai 2026. Die Elektrifizierung von Antrieben und Energiespeichern stellt die Oberflächentechnik vor grundlegend neue Aufgaben: Metallische Bauteile in Batteriesystemen müssen nicht nur vor Korrosion geschützt, sondern auch elektrisch sicher isoliert werden – zuverlässig, dauerhaft und in Großserie.
BENSELER bietet praxiserprobte Hochvoltbeschichtungen für Automotive- und Industrieanwendungen. Mit adaptierten Verfahren und einer lückenlosen Qualitätssicherung liefert das Unternehmen wirtschaftliche Lösungen zum Schutz vor Spannungsüberschlägen bis 7.500 Volt.
|


Am 5. Mai 2026 verlieh das Fraunhofer IPA auf der Surface Technology Germany in Stuttgart den Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis »Die Oberfläche 2026« – zum 10. Mal.
Die Jury würdigte Lösungen, die chemische Reinigungsprozesse ersetzen, Rezyklate in die Galvanik bringen und Gold in der Leistungselektronik überflüssig machen.
Oberflächentechnik ist weit mehr als die sichtbare Außenhaut eines Produkts. Beschichtungen und Oberflächenbehandlungen erfüllen gleichzeitig Schutzfunktionen gegen Korrosion und Verschleiß, technische Funktionen wie elektrische Leitfähigkeit und Reibungsminimierung sowie ästhetische und hygienische Anforderungen. Typische Verfahren reichen von Schleifen, Polieren und Strahlen über Lackieren, Galvanisieren und Beschichten bis hin zu Härten, Nitrieren und Oxidieren. Die drei ausgezeichneten Innovationen des Stuttgarter Oberflächentechnik-Preises 2026 zeigen exemplarisch, wie weit die Branche diese Disziplinen weiterentwickelt hat.
|

Ein Kreuzfahrtschiff ist eine eigene Welt auf dem Meer. Gäste entspannen am Pool, genießen die Aussicht und erleben Tage voller Entdeckungen.
Damit sie sich an Bord wohlfühlen, spielt Wasser in vielen Bereichen eine zentrale Rolle – im Pool, im Bad, im Trinkglas. Die Systeme von ProMinent sorgen im Hintergrund dafür, dass alles funktioniert. Sie reinigen, dosieren und überwachen die Wasserqualität – leise und zuverlässig. So bleibt das Wasser an Bord klar, angenehm und sicher – auf jeder Route.
|


Surface Technology Germany 2026 - Drei Themenschwerpunkte, fünf Fachvorträge und eine Jubiläumspreisverleihung
Wie Galvanikprozesse durch Digitalisierung stabiler, effizienter und nachhaltiger werden, steht im Fokus des Fraunhofer IPA auf dem WOTech-Gemeinschaftsstand in Halle 1, Stand H18 auf der Messe Stuttgart.
Vom 5. bis 7. Mai 2026 trifft sich die Oberflächenbranche in Stuttgart. Unter dem Motto »Schicht happens« macht das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA deutlich: Sinnvoll digitalisiert und vernetzt werden industrielle Galvanikprozesse stabiler, effizienter und nachhaltiger. Mit Datenanalysen, intelligenten Messsystemen und durchgängigen Prozessketten entwickelt das Institut galvanotechnische Verfahren und unterstützt beschichtende Betriebe als Partner bei der digitalen Transformation.
|

|
Steinen/Stuttgart. In diesem Jahr feiert die H2O GmbH ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre VACUDEST – 40 years of turning wastewater into value. Seit vier Jahrzehnten steht VACUDEST für effiziente, nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen zur Aufbereitung von Industrieabwässern. Auch im Jubiläumsjahr präsentiert das Unternehmen die Lösung für ein modernes Abwassermanagement auf der Surface Technology Stuttgart.
Am Stand C 41, (08) in Halle 1 stehen die Experten der H2O Rede und Antwort und erklärt, wie ein innovatives Verdampfersystem, Unternehmen weltweit dabei unterstützt, Entsorgungskosten zu senken, Frischwasser einzusparen und ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
|

|
Als internationale Leitmesse für Wasser-, Abwasser- und Umwelttechnologien ist die IFAT ein zentraler Treffpunkt für Betreiber, Planer und Anbieter von Prozess- und Messtechnik.
Dort stehen Prozessstabilität, Datenqualität und die frühzeitige Erkennung von Abweichungen im laufenden Betrieb im Fokus. Ein Messparameter, der in diesem Zusammenhang immer wichtiger wird, ist Trübung.
|


|
Im Fokus des Messeauftritts steht das VACUDEST Vakuumdestillationssystem, das Unternehmen dabei unterstützt, Frischwasserressourcen zu schonen und gleichzeitig Kosten nachhaltig zu optimieren. Angesichts steigender Energiepreise, regulatorischer Anforderungen und zunehmenden Kostendrucks gewinnen Investitionen an Bedeutung, die ökologische und ökonomische Ziele gleichermaßen adressieren.
|

Wenn sich Betreiber, Planer und Technologieanbieter zur IFAT austauschen, rückt zunehmend ein Thema in den Mittelpunkt: die digitale Prozessführung in der Wasseraufbereitung.
Im Fokus stehen dabei weniger einzelne Komponenten als vielmehr die Frage, wie sich Messdaten, Betriebszustände und Dokumentationspflichten strukturiert erfassen und sinnvoll nutzen lassen. Steigende regulatorische Anforderungen, komplexere Anlagenstrukturen und knappe personelle Ressourcen erhöhen den Druck auf Betreiber in Trinkwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung gleichermaßen.
|


|
Ein Forschungsverbund aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und dem Spezialelektrolyt-Hersteller IoLiTec unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelt eine weltweit neuartige Technologie zur elektrochemischen Abscheidung von reinen Wolframschichten.
Das bis Ende 2028 laufende Projekt zielt darauf ab, die Innenwände künftiger Fusionsreaktoren – die sogenannte erste Wand – mit Wolframschichten zu schützen. Wolfram ist aufgrund seiner Hitzebeständigkeit und Robustheit das Material der Wahl für plasmaexponierte Oberflächen, die Belastungen von bis zu 10 Megawatt pro Quadratmeter standhalten müssen. Als sogenanntes Refraktärmetall mit einem Schmelzpunkt über 3000 Grad Celsius widersteht Wolfram selbst extremen thermischen Belastungen. Doch das Material ist selten: Mit nur einem Millionstel der Erdkruste gilt es als Konfliktrohstoff und ist mechanisch äußerst schwer zu verarbeiten. Ganze Bauteile aus Wolfram zu fertigen ist daher weder wirtschaftlich noch praktikabel. Die Lösung: Eine dünne Wolframschicht auf einem einfacher handhabbaren Trägermaterial.
|

